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BAG stellt sich vor


Gemeinnützige Organisationen treten gegenwärtig verstärkt ins Blickfeld von Öffentlichkeit und Politik. 
In sie werden große Hoffnungen gesetzt im Hinblick auf den Umbau des Sozial- und Wohlfahrtsstaates. 
Gemeinnützigen Organisationen wird darüber hinaus – heute in Zeiten leerer öffentlicher Kassen mehr 
denn je - eine zentrale Rolle bei der Neubestimmung von Arbeit zugewiesen. 
Als Teil der Zivilgesellschaft gelten sie als „Garant” von Bürgernähe und Demokratie.

Seit den 70er Jahren wurden immer mehr Kinder auffällig, die durch Teilleistungsstörungen oder
ungewöhnliches Verhalten besonders in den Schulen Schwierigkeiten haben. 
Elternhäuser, Erziehungseinrichtungen, Jugendämter und soziale Dienste sahen sich immer 
häufiger mit Kindern mit Teilleistungsstörungen konfrontiert.

Im Laufe der Zeit gründeten sich zahlreiche Elterninitiativen mit dem Ziel, die täglichen 
Schwierigkeiten dieser Kinder zu bewältigen und ihnen Entwicklungsförderungen zu geben. 
Solche (Eltern-) Initiativen sind über die gesamte Bundesrepublik verteilt. 
In diesen Gruppen und Verbänden arbeiten dort seit vielen Jahren engagierte Menschen unter 
einem erheblichen Einsatz von Kraft und Zeit.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Kinder und Jugendlichen mit 
Teilleistungsstörungen (BAG - TL) ist ein 1991 von betroffenen Eltern gegründeter gemeinnütziger Verein, 
der sich als eine bundesweit tätige Organisation für andere örtliche Vereine und Elterninitiativen zur Förderung entwicklungsauffälliger Kinder versteht.

Mittlerweile ist das Wissen um die Gründe für kindliche Verhaltensauffälligkeiten und Lernbehinderungen 
Jugendlicher mit Teilleistungsstörungen erheblich gewachsen. 
Nicht gewachsen ist die Fähigkeit, auf ihre spezifischen Bedürfnisse im Schulalltag einzugehen. 
Außerdem fehlt es häufig an Möglichkeiten der frühen Erkennung von Entwicklungsauffälligkeiten und der 
Behandlung und Förderung der Kinder und Jugendlichen im Kindergarten, Schul- und Ausbildungsbereich.

Die früher – und heute teilweise noch – gebräuchliche medizinische Diagnose „Minimale Cerebrale Dysfunktion“ 
(MCD) besagt, dass die „Schädigung“ des Kindes an für sich „minimal“ ist. 
Es handelt sich um eine Störung einzelner, äußerst diffiziler Hirnfunktionen. 
Die Beeinträchtigung ist zunächst so geringfügig, dass nicht einmal Ärzte bei normaler Routineuntersuchung 
etwas „Auffälliges” feststellen. 

MCD / heute: ADHD-Kinder (Attention Deficit Hyperactivity Disorder) sind äußerlich nicht von anderen 
Kindern zu unterscheiden. Ihre intellektuelle Kapazität weicht nicht von der Norm ab.

Was allerdings abweicht, sind die Folgen einer MCD/ADHD im Hinblick auf das Verhalten des 
Kindes und auf die schulischen Leistungen. 
Diese Auswirkungen sind oftmals alles andere als „minimal”. Bestimmte Varianten dieser „Teilleistungsschwäche” können die Grundursache für Verhaltensbeeinträchtigungen sein, aufgrund derer die betroffenen Kinder 
und Jugendlichen oft als dumm, faul, zurückgeblieben, schlecht erzogen, undankbar, unkonzentriert, 
neurotisch o.ä. betrachtet werden.

Der leider oft konsequente Normalfall: Kinder und Jugendliche mit Teilleistungsstörungen geraten u.a. 
aufgrund ihrer geringen Konzentrationsfähigkeit schulisch in einen Rückstand. 
Parallel ergeben sich oft Probleme im sozialen Miteinander in Kindergarten, Schule, 
Berufsausbildung und nicht zuletzt in der Familie. 
Sehr oft ist eine „Negativkarriere” vorprogrammiert. 
Das muss nicht sein. Hier setzt die Arbeit der BAG-TL ein.


BAG-TL e.V.
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